Zollboot wechselt vom Bodensee auf den Rhein: „Hortense“ startet neues Kapitel

(Muttenz BL). Das Zollboot „Hortense“ hat den Bodensee verlassen und seinen neuen Liegeplatz auf dem Rhein bezogen.

Für den Umzug nach Basel wurde es auf dem Landweg vom Bodensee quer durch die Schweiz transportiert und in Muttenz wieder eingewässert.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Name: Zollboot „Hortense“
  • Länge: 12,75 Meter
  • Höchstgeschwindigkeit: Bis zu 70 km/h
  • Umzug: Vom Bodensee auf dem Landweg nach Basel
  • Einwasserung: In Muttenz
  • Neuer Einsatzort: Rhein
  • Aufgabe: Unterstützung bei Kontrollen und Einsätzen

Die 12,75 Meter lange und bis zu 70 km/h schnelle „Hortense“ begleitet die Teams des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit künftig bei Kontrollen und Einsätzen auf dem Rhein.

Ein neues Kapitel für die „Hortense“, aber eine Tradition mit langer Geschichte: Seit mehr als 100 Jahren sind Zollboote auf den Schweizer Grenzgewässern unterwegs.




Polizei.news informiert

🚤 Warum der Rhein für den Zoll besonders wichtig ist

Der Rhein ist nicht nur eine bedeutende Verkehrsachse, sondern im Raum Basel auch ein internationales Grenzgewässer. Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit führt deshalb auch auf dem Wasser Kontrollen durch.

Für private Boote gelten beim Grenzübertritt besondere Zollregeln. Wer Waren mitführt, die angemeldet werden müssen, muss einen Schweizer Zolllandeplatz anlaufen. Für Bodensee, Untersee und Rhein nennt das BAZG unter anderem Romanshorn sowie Basel-Kleinhüningen bei Rheinkilometer 170 als entsprechende Anlaufstellen.

Zollboote ermöglichen es den Einsatzteams, Kontrollen direkt auf dem Wasser durchzuführen und rasch auf Ereignisse entlang der Grenzgewässer zu reagieren. Die „Hortense“ ergänzt diese Einsatzmöglichkeiten nun auf dem Rhein.


 

Quelle: Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit / Polizei.news
Bildquelle: Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit

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