Basel BS: Stichwaffen-Attacke – zwei Polizisten greifen in ihrer Freizeit ein (Zeugenaufruf)

Am Freitag, 4. September 2026, um circa 12.30 Uhr, hat ein Mann am Barfüsserplatz einen 33-Jährigen bei einer Auseinandersetzung verletzt.

Zwei Kriminalpolizisten der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt, die in ihrer Freizeit unterwegs waren, konnten den mutmasslichen Täter anhalten.

Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den Verletzten ins Spital.

33-Jähriger mit Stichwaffe verletzt

Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei zufolge war es zwischen zwei Männern aus noch zu klärenden Gründen zu einer Auseinandersetzung gekommen. In deren Verlauf verletzte der mutmassliche Täter den Geschädigten mit einer Stichwaffe.

Die zufällig anwesenden Mitarbeiter der Kriminalpolizei griffen umgehend ein und konnten den Tatverdächtigen, einen 23-Jährigen spanischer Staatsbürger anhalten. Drittpersonen leisteten dem Verletzten derweil Erste Hilfe. Weitere Personen wurden nicht verletzt.

Staatsanwaltschaft beantragt Untersuchungshaft

Die Staatsanwaltschaft nahm den Tatverdächtigen fest. Sie wird dem Zwangsmassnahmengericht für den Beschuldigten Untersuchungshaft beantragen. Die Kriminalpolizei ermittelt nun den genauen Tathergang sowie die Hintergründe der Auseinandersetzung. Aus ermittlungstaktischen Gründen können derzeit keine weiteren Angaben gemacht werden.

Zeugen und Bildmaterial gesucht


Zeugenaufruf

Personen, die sachdienliche Hinweise zum Vorfall geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt, Telefon 061 267 71 11, oder mit der nächsten Polizeiwache in Verbindung zu setzen.

Die Kriminalpolizei ist zudem an Bildmaterial (Videoaufnahmen, Fotos und ähnliches) interessiert, das kurz vor und kurz nach der Tatzeit aufgezeichnet worden ist. Personen, die über entsprechendes Bild- oder Videomaterial verfügen, sind gebeten, dieses der Staatsanwaltschaft unter https://upload.stawa-bs.ch/sF02 zur Verfügung zu stellen.


 

Quelle: Staatsanwaltschaft Basel-Stadt
Bildquelle: Symbolbild © Staatsanwaltschaft Basel-Stadt

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