71-Jähriger stürzt auf Radweg und erleidet lebensbedrohliche Verletzungen

(Eschenbach SG). Am späten Montagnachmittag (12.10.2026) ist ein 71-jähriger Velofahrer gestürzt und dabei lebensbedrohlich verletzt worden.

Nach der medizinischen Versorgung vor Ort wurde der Mann von der Rega ins Spital geflogen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Datum: Montag, 12. Oktober 2026
  • Uhrzeit: Kurz nach 16.15 Uhr
  • Ort: Rapperswilerstrasse in Eschenbach, kurz nach der Verzweigung mit dem Steinhauerweg
  • Unfall: Selbstunfall eines Velofahrers auf dem Radweg
  • Velofahrer: 71-jähriger Mann
  • Fahrtrichtung: Von Neuhaus in Richtung Rapperswil
  • Verletzungen: Lebensbedrohlich
  • Erste Hilfe: Drittpersonen betreuten den Verunfallten und alarmierten die Rettungskräfte
  • Rettung: Medizinische Versorgung vor Ort, anschliessend Rega-Flug ins Spital
  • Einsatzkräfte: Kantonspolizei St.Gallen, Rettungsdienst, Feuerwehr und Rega
  • Unfallursache: Wird von der Kantonspolizei St.Gallen abgeklärt

71-jähriger Velofahrer stürzt auf der Rapperswilerstrasse

Kurz nach 16:15 Uhr kam es auf der Rapperswilerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Velo. Ein 71-jähriger Mann fuhr mit seinem Velo auf dem Radweg der Rapperswilerstrasse von Neuhaus in Richtung Rapperswil.

Kurz nach der Verzweigung mit dem Steinhauerweg stürzte er und zog sich dabei lebensbedrohliche Verletzungen zu.

Drittpersonen leisten Erste Hilfe und alarmieren Rettungskräfte

Drittpersonen, die sich zum Unfallzeitpunkt in der Nähe befanden, leisteten Erste Hilfe und verständigten den Notruf.

Rega fliegt lebensbedrohlich verletzten Mann ins Spital

Der Rettungsdienst versorgte den 71-Jährigen vor Ort. Anschliessend wurde er von der Rega ins Spital geflogen. Die Kantonspolizei St.Gallen klärt die Umstände des Unfalls.

Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Rega im Einsatz

Im Einsatz standen mehrere Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen, der Rettungsdienst mit drei Mitarbeitenden, die zuständige Feuerwehr sowie die Rega.


Polizei.news informiert

🚴 Schwere Velostürze verhindern: Diese sechs Tipps können Leben retten

Ein schwerer Velounfall kann sich auch ohne Beteiligung eines anderen Fahrzeugs ereignen. Bei einem Selbstunfall verliert eine Person beispielsweise die Kontrolle über ihr Velo oder stürzt durch eine Gefahr auf der Fahrbahn. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) und die Suva empfehlen deshalb eine Kombination aus sicherer Ausrüstung, angepasster Fahrweise und voller Aufmerksamkeit.

1. Velohelm richtig tragen: Ein gut sitzender Velohelm kann das Risiko einer Kopfverletzung bei einem Unfall etwa halbieren. Die BFU empfiehlt Helme nach der Norm EN 1078, möglichst mit einem Rotationsdämpfungssystem. Der Helm muss waagrecht sitzen, darf nicht wackeln und soll die Stirn ausreichend bedecken. Nach einem starken Aufprall sollte er ersetzt werden, auch wenn keine äusseren Schäden erkennbar sind.

2. Radwege aufmerksam beobachten: Auch auf einem vom übrigen Verkehr getrennten Radweg können Gefahren auftreten. Unebenheiten, Laub, lose Gegenstände oder andere Hindernisse können einen Sturz auslösen. Wer vorausschauend fährt und seine Geschwindigkeit anpasst, kann auf solche Situationen besser reagieren.

3. Vor jeder Fahrt das Velo kontrollieren: Besonders wichtig sind funktionierende Vorder- und Hinterradbremsen, genügend Reifendruck und Reifen mit ausreichendem Profil. Auch der feste Sitz der Räder und der Zustand der Beleuchtung sollten regelmässig kontrolliert werden. Technische Mängel können das sichere Bremsen und Lenken beeinträchtigen.

4. Nicht durch Handy oder Kopfhörer ablenken lassen: Wer während der Fahrt auf das Smartphone schaut oder durch laute Musik Umgebungsgeräusche überhört, kann Hindernisse und andere Verkehrsteilnehmende zu spät wahrnehmen. Die Suva empfiehlt, Augen und Ohren für das Verkehrsgeschehen freizuhalten.

5. Fahrweise den eigenen Fähigkeiten anpassen: Gleichgewicht, Reaktionsvermögen und persönliche Sicherheit auf dem Velo können sich mit zunehmendem Alter verändern. Es kann sinnvoll sein, die eigene Fahrtechnik regelmässig zu überprüfen, schwierige Situationen bewusst zu meiden und bei Unsicherheit einen Velofahrkurs zu besuchen. Entscheidend ist eine Fahrweise, die zur persönlichen Verfassung und zur Strecke passt.

6. Nach einem schweren Sturz rasch Hilfe holen: Bei Bewusstlosigkeit, schweren Verletzungen oder anderen Anzeichen eines medizinischen Notfalls sollte sofort die Sanitätsnotrufnummer 144 gewählt werden. Ersthelfende müssen die Unfallstelle sichern und den Anweisungen der Notrufzentrale folgen. Schwer verletzte Personen sollten ohne zwingenden Grund nicht bewegt werden.

Besonders wichtig: Im aktuellen Fall ist nicht bekannt, weshalb der 71-Jährige stürzte oder ob er einen Velohelm trug. Die Polizei untersucht die Umstände. Die genannten Hinweise sind allgemeine Empfehlungen zur Unfallverhütung und lassen keine Rückschlüsse auf die konkrete Unfallursache zu.


 

Quelle: Kantonspolizei St.Gallen
Bildquelle: Kantonspolizei St.Gallen

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