Zollhund Gino begeistert am Blaulichttag – Streicheleinheiten inklusive

(Rickenbach bei Wil TG). Diensthund Gino hat die Mitarbeitenden des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) am Blaulichttag in Rickenbach bei Wil begleitet und dabei für tierische Begegnungen gesorgt.

Zwischen Gesprächen mit den Besucherinnen und Besuchern zeigte sich der vierbeinige Zollmitarbeiter von seiner freundlichen Seite und posierte vor einem Einsatzfahrzeug für die Kamera.

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Das Wichtigste auf einen Blick
  • Anlass: Blaulichttag in Rickenbach bei Wil.
  • Teilnehmer: Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG).
  • Vierbeiniger Gast: Diensthund Gino begleitete die Zollteams.
  • Begegnungen: Der Hund freute sich über Streicheleinheiten und posierte für Fotos.
  • Ziel: Einblicke in den Berufsalltag des Zolls und die Zusammenarbeit mit Diensthunden.

Gino hat unsere Teams am Blaulichttag in Rickenbach bei Wil begleitet!

Zwischen den vielen Begegnungen und Gesprächen zeigte sich unser Diensthund von seiner besten Seite: Streicheleinheiten waren willkommen und er posierte dabei auch gerne für die Kamera.

Ein schöner Anlass, um unseren Berufsalltag und die Arbeit mit unseren vierbeinigen Kollegen näher kennenzulernen.



 

Quelle: Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit BAZG
Bildquelle: Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit BAZG


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Zollhunde im Einsatz: Was die vierbeinigen Spezialisten beim Schweizer Zoll leisten

Diensthunde gehören zu den besonderen Mitarbeitenden des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit. Ihr ausgeprägter Geruchssinn und ihre intensive Ausbildung machen sie zu wertvollen Partnern bei Kontrollen und sicherheitsrelevanten Einsätzen. Doch nicht jeder Zollhund übernimmt dieselben Aufgaben.

1. Spürhunde erkennen Gerüche, die Menschen verborgen bleiben

Hunde verfügen über einen aussergewöhnlich leistungsfähigen Geruchssinn. Speziell ausgebildete Spürhunde können bestimmte Gerüche erkennen und ihrem Hundeführer anzeigen.

Beim Zoll kommen entsprechend ausgebildete Hunde beispielsweise bei der Suche nach Betäubungsmitteln zum Einsatz. Sie können je nach Spezialisierung Fahrzeuge, Gepäckstücke oder andere Kontrollbereiche absuchen.

Wie vielseitig solche Einsätze sein können, zeigt der Bericht über Zollhund Harco, der bei einer Kontrolle an Bord eines Privatjets eingesetzt wurde.

Gut zu wissen: Ein Spürhund zeigt seinem Hundeführer einen trainierten Geruch an. Die weitere Kontrolle und Beurteilung erfolgt durch die zuständigen Mitarbeitenden.

2. Die Ausbildung beginnt lange vor dem ersten Einsatz

Ein zuverlässiger Diensthund muss weit mehr können, als einem bestimmten Geruch zu folgen. Wichtig sind auch Konzentration, Belastbarkeit und die Fähigkeit, in ungewohnten Situationen mit seinem Hundeführer zusammenzuarbeiten.

Deshalb werden Diensthunde schrittweise an verschiedene Umgebungen, Geräusche, Untergründe und Arbeitsabläufe gewöhnt. Die Ausbildung richtet sich nach der späteren Verwendung des Hundes.

Ein Beispiel ist Zollhund Bliss, der für die Drogensuche, den Schutzdienst und die Personensuche ausgebildet werden soll.

Besonderheit: Die Ausbildung von Hund und Hundeführer bildet eine Einheit. Für einen erfolgreichen Einsatz müssen beide die Signale und das Verhalten des anderen zuverlässig verstehen.

3. Warum Diensthunde sogar den Umgang mit Helikoptern trainieren

Diensthunde können bei ihren Einsätzen mit Situationen konfrontiert werden, die für gewöhnliche Haushunde ungewohnt sind. Dazu gehören laute Maschinen, starke Luftbewegungen oder das Arbeiten in einer fremden Umgebung.

Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit bereitet seine Hunde deshalb auch auf besondere Transport- und Einsatzbedingungen vor.

Im Ausbildungszentrum KOSIT in Interlaken trainierten beispielsweise die Zollhunde Albus und Alan den Umgang mit Helikoptern. Dabei ging es unter anderem darum, trotz Lärm und Luftwirbeln ruhig und konzentriert zu bleiben.

Hintergrund: Solche Übungen helfen dabei, Hunde auf anspruchsvolle Einsatzsituationen vorzubereiten. Das Training erfolgt kontrolliert und unter Anleitung ihrer Hundeführer.

Gut zu wissen: Wie wird man Diensthundeführer beim Schweizer Zoll?

Wer beim BAZG mit einem Diensthund arbeiten möchte, benötigt zunächst eine entsprechende berufliche Grundlage. Ein möglicher Weg führt über die Ausbildung zur Fachspezialistin oder zum Fachspezialisten Zoll und Grenzsicherheit.

Die Grundausbildung dauert zwei Jahre und verbindet theoretische Unterrichtsblöcke mit praktischen Einsätzen. Dabei werden unter anderem rechtliche Grundlagen, Zollverfahren, Sicherheit im Einsatz und kriminalistische Themen vermittelt.

Nach erfolgreichem Abschluss und mit entsprechender Berufserfahrung können sich weitere Karrieremöglichkeiten eröffnen. Dazu zählt auch die Funktion als Diensthundeführerin oder Diensthundeführer.

Interessant: Die Zusammenarbeit mit einem Diensthund ist eine spezialisierte Aufgabe innerhalb des BAZG. Sie setzt neben Fachwissen auch die Bereitschaft voraus, dauerhaft Verantwortung für das Tier und seine Ausbildung zu übernehmen.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion

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