Einbruchserie: Täter stehlen Schmuck, Bargeld & Werkzeuge – sogar ein Tresor wird entwendet

(Kanton St.Gallen SG). Zwischen Donnerstagmittag und Freitagmorgen (30.10.2026) sind der Kantonspolizei St.Gallen mehrere Einbrüche gemeldet worden.

Die unbekannten Täterschaften brachen unter anderem in Einfamilienhäuser, Wohnungen, einen Betrieb und einen Baucontainer ein.

Polizei.news | Täglich aktuell

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zeitraum: Donnerstagmittag bis Freitagmorgen, 29./30. Oktober 2026.
  • Betroffene Orte: Neuhaus, St.Gallen, Widnau, Rebstein und Uznach.
  • Einbrüche: Sechs betroffene Objekte, darunter zwei Wohnungen im selben Mehrfamilienhaus.
  • Diebesgut: Bargeld, Schmuck, Werkzeuge und weitere Wertgegenstände.
  • Besonderer Vorfall: In Rebstein wurde ein Tresor mit Bargeld und Wertgegenständen gestohlen.
  • Neuhaus: Sachschaden von rund 2’000 Franken, nach bisherigen Erkenntnissen kein Diebesgut.
  • St.Gallen: Einbrüche in zwei Wohnungen und einen Baucontainer.
  • Widnau und Uznach: Umfang des möglichen Diebesguts noch in Abklärung.
  • Uznach: Sachschaden von rund 2’500 Franken.
  • Ermittlungen: Kantonspolizei St.Gallen unter Leitung der Staatsanwaltschaft.

Dabei wurden Bargeld, Schmuck, Werkzeuge und weitere Wertgegenstände gestohlen. Die Kantonspolizei St.Gallen hat in allen Fällen die Ermittlungen aufgenommen.

Neuhaus: Einbrecher beschädigen Fenster eines Einfamilienhauses

Am Donnerstagmittag, kurz nach 12 Uhr, meldete ein Bewohner einen Einbruch in ein Einfamilienhaus an der Walderstrasse Bürg in Neuhaus. Eine unbekannte Täterschaft hatte sich gewaltsam Zutritt zu den Räumlichkeiten verschafft und dabei ein Fenster beschädigt. Anschliessend durchsuchte sie diverse Schränke und Behältnisse. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde nichts gestohlen. Die Täterschaft verliess das Gebäude anschliessend wieder und entfernte sich in unbekannte Richtung. Es entstand Sachschaden von rund 2’000 Franken.

St.Gallen: Bargeld und Schmuck aus zwei Wohnungen gestohlen

Im Verlauf des Donnerstags wurde in einem Mehrfamilienhaus an der Kolumbanstrasse in St.Gallen in zwei Wohnungen eingebrochen. Dabei wurden unter anderem Bargeld, Schmuck sowie weitere Wertgegenstände gestohlen. Der bei den Einbrüchen entstandene Sachschaden beläuft sich auf über 1’000 Franken.

Widnau: Mehrere Polizeipatrouillen nach Einbruch im Einsatz

Kurz vor 21:30 Uhr erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Einbruch in ein Gebäude an der Poststrasse in Widnau. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich die Täterschaft noch in der Nähe befand, rückten mehrere Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen umgehend aus. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte Einbruchspuren fest. Im Innern waren die Räumlichkeiten und Schränke sichtlich durchsucht worden. Eine Täterschaft konnte nicht mehr angetroffen werden. Ob und was bei dem Einbruch gestohlen wurde, wird derzeit abgeklärt.

Rebstein: Täter entwenden Tresor mit Bargeld und Wertgegenständen

In der Nacht auf Freitag verschaffte sich eine unbekannte Täterschaft gewaltsam Zutritt zu einem Betrieb an der Alten Landstrasse in Rebstein. Im Innern durchsuchte sie die Räumlichkeiten und stahl einen Tresor mit Bargeld und weiteren Wertgegenständen. Anschliessend verliess die Täterschaft das Gebäude und entfernte sich in unbekannte Richtung.

Uznach: Einbrecher verursachen rund 2’500 Franken Sachschaden

Ebenfalls in der Nacht auf Freitag brachen unbekannte Personen in ein Wohnhaus an der Rieterstrasse in Uznach ein. Sie verschafften sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude und durchsuchten mehrere Räume sowie Möbelstücke. Anschliessend verliessen sie das Wohnhaus und entfernten sich in unbekannte Richtung. Ob und was gestohlen wurde, wird derzeit abgeklärt. Durch den Einbruch entstand Sachschaden von rund 2’500 Franken.

St.Gallen: Werkzeuge aus Baucontainer gestohlen

Am Freitagmorgen meldete ein Mitarbeiter eines Betriebs einen Einbruch in einen Baucontainer an der Lerchentalstrasse in St.Gallen. Eine unbekannte Täterschaft hatte sich gewaltsam Zutritt zum Container verschafft und daraus Werkzeuge gestohlen. Anschliessend verliess sie die Örtlichkeit in unbekannte Richtung.

Kantonspolizei ermittelt in allen Fällen

Die Kantonspolizei St.Gallen hat unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen in allen Fällen die Ermittlungen aufgenommen.

 

Quelle: Kantonspolizei St.Gallen
Bildquelle: Nicht angegeben


Polizei.news informiert | Einbruchschutz und Prävention

Einbrechern das Leben schwer machen: So schützen Sie Wohnung, Haus und Wertsachen

Ein wirksamer Einbruchschutz beginnt nicht erst bei einer Alarmanlage. Oft entscheiden gut gesicherte Fenster und Türen, aufmerksame Nachbarn und das richtige Verhalten bei Abwesenheit darüber, wie leicht ein Gebäude für Unbefugte zugänglich ist. Die Schweizerische Kriminalprävention und verschiedene Kantonspolizeien empfehlen, mechanische Sicherungen mit einfachen organisatorischen Massnahmen zu kombinieren.

1. Türen und Fenster: Die wichtigsten Schwachstellen absichern

Einbrecher versuchen häufig, über schlecht gesicherte Fenster, Balkon- oder Terrassentüren in ein Gebäude einzudringen. Besonders gefährdet sind leicht erreichbare Zugänge im Erdgeschoss, aber auch Kellerfenster, Nebeneingänge und Garagentüren.

Fenster konsequent schliessen: Ein gekipptes Fenster bietet keinen wirksamen Einbruchschutz. Schliessen und verriegeln Sie deshalb sämtliche Fenster, wenn Sie das Haus verlassen – auch bei kurzer Abwesenheit.

Türen richtig sichern: Ziehen Sie die Haustür nicht nur zu, sondern schliessen Sie sie mit dem Schlüssel ab. Prüfen Sie auch die Sicherung von Keller-, Balkon- und Nebentüren.

Mechanischen Schutz verbessern: Einbruchhemmende Beschläge, zusätzliche Verriegelungen und fachgerecht montierte Sicherheitselemente können das gewaltsame Öffnen erschweren. Lassen Sie sich bei grösseren Nachrüstungen von einer qualifizierten Fachperson oder einer polizeilichen Sicherheitsberatung unterstützen.

2. Anwesenheit vortäuschen und Nachbarschaft einbeziehen

Unbeleuchtete Wohnungen und Häuser können in der Dämmerung den Eindruck vermitteln, dass niemand zu Hause ist. Mit einfachen Hilfsmitteln lässt sich dieser Eindruck vermeiden.

Zeitschaltuhren einsetzen: Lassen Sie einzelne Lampen zu unterschiedlichen Zeiten ein- und ausschalten. So wirkt das Zuhause auch bei Abwesenheit bewohnt. Bewegungsmelder können an geeigneten Zugängen zusätzlich sinnvoll sein.

Nachbarn informieren: Wer längere Zeit in den Ferien ist, sollte eine vertrauenswürdige Person bitten, den Briefkasten zu leeren und gelegentlich nach dem Rechten zu sehen. Ein überfüllter Briefkasten kann auf längere Abwesenheit hinweisen.

Keine Ferienankündigungen veröffentlichen: Vermeiden Sie öffentliche Beiträge in sozialen Netzwerken, aus denen hervorgeht, dass Ihre Wohnung über mehrere Tage oder Wochen leer steht. Auch automatische Abwesenheitsnachrichten sollten keine unnötigen Angaben enthalten.

3. Bargeld, Schmuck und Werkzeuge richtig schützen

Wertgegenstände sollten möglichst nicht offen herumliegen. Grössere Bargeldbeträge, kostbarer Schmuck und wichtige Dokumente gehören an einen besonders geschützten Aufbewahrungsort.

Tresore richtig befestigen: Ein kleiner, frei stehender Tresor kann unter Umständen als Ganzes gestohlen werden. Die Kantonspolizei St.Gallen empfiehlt deshalb einen geeigneten Tresor, der fest in der Wand oder im Boden verankert ist.

Wertgegenstände dokumentieren: Erstellen Sie eine Liste mit Fotos, Beschreibungen und vorhandenen Seriennummern besonders wertvoller Gegenstände. Bewahren Sie diese Angaben sicher und getrennt von den Gegenständen auf. Das kann nach einem Diebstahl die Identifizierung und die Schadenmeldung erleichtern.

Werkzeuge und Geräte sichern: Auch Garagen, Werkstätten und Baucontainer sollten konsequent abgeschlossen werden. Hochwertige Geräte gehören nach Möglichkeit in gesicherte Räume. Eine übersichtliche Inventarliste hilft, fehlende Gegenstände nach einem Einbruch festzustellen.

Gut zu wissen: Eine Alarmanlage kann auf einen Einbruch aufmerksam machen, ersetzt jedoch keine widerstandsfähigen Türen und Fenster. Ein guter Einbruchschutz kombiniert mechanische Sicherungen, angemessene Beleuchtung und aufmerksames Verhalten.

Einbruch entdeckt – was nun? Betreten Sie die betroffenen Räume möglichst nicht und verändern Sie nichts. Berühren Sie verdächtige Gegenstände nicht unnötig, damit mögliche Spuren erhalten bleiben. Verständigen Sie die Polizei unter 117. Falls sich die Täterschaft noch im Gebäude befinden könnte, halten Sie Abstand und bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr.

Praktischer Tipp: Machen Sie vor dem nächsten Verlassen Ihrer Wohnung einen kurzen Sicherheitsrundgang: Fenster verriegelt, Haustür abgeschlossen, Nebeneingänge gesichert und keine Schlüssel im Freien versteckt? Diese einfache Routine kann helfen, vermeidbare Sicherheitslücken zu schliessen.

Weitere Informationen: Die Kantonspolizei St.Gallen veröffentlicht praktische Empfehlungen zum Einbruchschutz. Weitere Informationen finden Sie bei Polizeinews Prävention.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion

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